3 Millionen Deutsche könnten im Jahr 2050 an Demenz leiden

Demenz ist nicht nur für die Erkrankten, sondern auch für ihre Familien und ihr soziales Umfeld eine große Belastung. Das Bundesforschungsministerium unterstützt die Demenzforschung darum intensiv.

Ein dunkelroter Hut liegt auf einer grünen Wiese.
3 Millionen Deutsche könnten im Jahr 2050 an Demenz leiden © Creative Commons by Marco Verch Lizenz: CC BY 2.0 — https://flic.kr/p/NBAfSq

Schon heute leiden fast 1,6 Millionen Deutsche an Demenz. Pro Jahr erkranken in Deutschland 300.000 Menschen an Demenz. Da die Zahl der Neuerkrankungen die der Sterbefälle übersteigt, wächst die Zahl um 40.000 pro Jahr. Demenz ist eine enorme Belastung für die Erkrankten -  wie für ihre Familien und ihr soziales Umfeld. Die Zahlen machen deutlich, wie wichtig Forschung ist, um die Prävention und die Therapie von Demenzerkrankungen zu verbessern.

Das Bundesforschungsministerium fördert daher Projekte mit vielfältigen Forschungszielen:  Beispielsweise die molekularen Details der Krankheitsursachen zu entschlüsseln, neue Diagnoseverfahren zu entwickeln oder nach Wegen zu suchen, die die Entwicklung einer Demenz aufhalten. Auch die Situation pflegender Angehöriger zu verbessern und die Lebensqualität und Selbstbestimmung der Betroffenen bis hin zum letzten Lebensabschnitt zu erhalten sind wichtige Forschungsziele.

Rund 78 Millionen Euro stellt das BMBF allein dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) jährlich zur Verfügung, und fördert in vielen anderen Bereichen national wie international die Forschung zu Demenzerkrankungen. Weitere Informationen: Aktuelle Meldung zur Woche der Demenz