Pressemitteilung: 6/2025 29.01.2025

Müller: Die SPRIND ist ein Erfolgsprojekt

Heute wurde der Ergebnisbericht der ersten Evaluation der Bundesagentur für Sprunginnovationen überreicht

Die 2019 gegründete Bundesagentur für Sprunginnovationen GmbH (SPRIND) wurde von August 2023 bis Dezember 2024 durch das Fraunhofer ISI und die Technopolis Deutschland GmbH erstmals evaluiert. Die Ergebnisse sind in einem abschließenden Bericht festgehalten, den die Parlamentarische Staatssekretärin Claudia Müller heute vorstellte.

Dazu erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Bildung und Forschung Claudia Müller:

„Die Bundesagentur für Sprunginnovationen – die SPRIND – wurde 2019 gegründet, um neue, bahnbrechende Ideen ausfindig zu machen und zu fördern. Ob das gelungen ist, sollte die erste Evaluation zeigen. Das Ergebnis der unabhängigen Begutachter: Die SPRIND ist ein Erfolgsprojekt! Ich freue mich sehr über das positive Zeugnis. Der SPRIND ist es gelungen, agile und flexible Strukturen aufzubauen, um Vorhaben mit Sprunginnovationspotenzial gezielt, schnell und passgenau zu fördern. Damit können wir eine Lücke im System der deutschen Forschungsförderung schließen. Die SPRIND ist inzwischen eine wichtige Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer. In mehr als einem Dutzend Tochtergesellschaften werden derzeit Projekte mit Sprunginnovationspotenzial vorangetrieben. Das ist ein großartiger Erfolg für das gesamte SPRIND-Team und insbesondere für Frau Dannenberg und Herrn Laguna de la Vera als Geschäftsführung. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank und Glückwunsch für das Erreichte.“

Hintergrund

 Die SPRIND wurde 2019 in Leipzig gegründet. Das Ziel: Ein neuartiges Förderinstrument schaffen, um in Deutschland gezielt bahnbrechende Ideen – sogenannte Sprunginnovationen – zu fördern. Seither hat sich die SPRIND unter Leitung des Gründungsdirektors, Rafael Laguna de La Vera, erfolgreich entwickelt: Ihr Budget hat sich mit derzeit rund 200 Millionen Euro seit 2021 mehr als vervierfacht. In mehr als einem Dutzend Tochtergesellschaften werden Projekte mit Sprunginnovationspotenzial vorangetrieben und in fünf Innovationswettbewerben, den sogenannten Challenges, konkurrieren hochspezialisierte Teams miteinander bei der Suche nach der besten Lösung für bedeutende gesellschaftliche Problemstellungen. Das SPRIND-Freiheitsgesetz ist Ende 2023 in Kraft getreten und hat die Rahmenbedingungen für die SPRIND weiter verbessert, sodass sie nun selbstständig, schnell, unbürokratisch und passgenau fördern kann.

Weitere Informationen

www.bmbf.de/agenturfuersprunginnovation