Eine ausgezeichnete
Basis für
Innovationskraft
und Renommee

Damit Deutschland Ort für exzellente Wissenschaftspersönlichkeiten bleibt, sichern Bund und Länder mit dem „Pakt für Forschung und Innovation“ in den kommenden Jahren die Ausstattung der großen Forschungsorganisationen.

Seien es die hier präsentierte Medaille und das Nobelpreisdiplom des deutschen Biochemikers Feodor Lynen aus dem Jahr 1964 oder die bis zum heutigen Tag reichende Würdigung weiterer wissenschaftlicher Spitzenleistungen: Die Auszeichnungen herausragender Arbeiten von Forscherinnen und Forschern in Deutschland zeigen, dass wissenschaftliche Exzellenz ohne die Arbeit der deutschen Forschungseinrichtungen nicht denkbar wäre. In der jüngeren Vergangenheit standen das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung und das Max-Planck-Institut für Meteorologie nach den Nobelpreisen für den Chemiker Benjamin List und den Klimaforscher Klaus Hasselmann im Fokus des wissenschaftlichen und öffentlichen Interesses.

Um die langjährige Tradition der deutschen Spitzenforschung fortzuführen und die Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftssystems weiter zu stärken, fördern das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Bundesländer mit dem „Pakt für Forschung und Innovation“ die vier großen außeruniversitären Wissenschaftsorganisationen: die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Der „Pakt für Forschung und Innovation“ sichert den Organisationen eine beispiellose finanzielle Planungssicherheit für ihre Forschung. Er wurde im Jahr 2005 aufgelegt und seither mehrfach erneuert. Die vierte Laufzeit begann 2021 und endet 2030.

Der „Pakt für Forschung und Innovation“ hat im deutschen Wissenschaftssystem viel bewegt und stärkt auch künftig den Wissenschaftsstandort Deutschland. Neben der Vernetzung der außeruniversitären Forschungsorganisationen mit Hochschulen, Wirtschaft und internationalen Partnern hat er zur starken Position der vier großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen im internationalen Wettbewerb beigetragen, den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis gefördert, die Nachwuchsförderung im Wissenschaftsbetrieb gestärkt und den Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Wissenschaft erhöht.