Die Gesundheitsforschung ist ein bedeutendes Aufgabengebiet des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ziel der Gesundheitsforschung ist es, Krankheiten vorzubeugen, zu heilen und ihre Folgen zu vermindern. Die Ursachen, Prävention und Behandlung von Erkrankungen müssen deshalb weiter entschlossen erforscht werden.
Seit 2017 engagiert sich das Bundesforschungsministerium beispielsweise als Gründungsmitglied in der internationalen Impfstoff-Allianz CEPI („Coalition for Epidemic Preparedness Innovations“), um grenzüberschreitende Bedrohungen durch Infektionskrankheiten mit Hilfe von innovativen Technologien und Erkenntnissen zu minimieren. Mögen die Strukturen, die mit wissenschaftlichem Handwerkszeug wie der hier gezeigten Mikropipette auf Petrischalen und unter Mikroskopen bewegt werden, auch winzig sein: Bei der Infektionsforschung und ihrer internationalen Vernetzung wurde und wird in großen Dimensionen gedacht und geplant. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Herausforderungen, die sich beispielsweise durch Viren oder multiresistente Bakterien ergeben, angenommen und stellt viele Millionen Euro für die Entwicklung neuer Impfstoffe und Therapeutika bereit, um so Deutschlands Rolle in der Infektionsforschung weiter zu stärken.
Gebündelte Erforschung von Volkskrankheiten
Aber auch darüber hinaus gibt es zahlreiche Bereiche, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Gesundheitsforschung unterstützt. Zum Beispiel die Erforschung von Volkskrankheiten wie Krebs, Demenz, Diabetes, Erkrankungen von Herz-Kreislauf und Lunge. Hierfür fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung unter anderem die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. Der Leitgedanke der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung ist: Forschungsergebnisse sollen schneller und effektiver aus den Forschungslaboratorien in die medizinische Versorgung – zu den Menschen – gelangen.